Seit Mai 2012 wirbt die Kampagne erfolgreich für gegenseitige Rücksichtnahme und die Vermeidung von Verkehrsunfällen  

Was vor sieben Jahren als ambitioniertes Projekt der Berliner Senatsverwaltung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und einer Hand voll Partnern begann, ist heute zu einer wichtigen Sicherheitsinitiative mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz geworden, die auf ein breites Netzwerk aus starken Medienpartnern und Unterstützern zurückgreifen kann. 2017 wird die Initiative neben dem Senat von 14 weiteren Partnern getragen. Sowohl namhafte Unternehmen wie Siemens, die Berliner Verkehrsgesellschaft, Drive Now als auch eingetragene Vereine wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club fördern die Kampagne mit viel Engagement und zum Teil großzügigen Mitteln. Dabei hat „Rücksicht im Straßenverkehr“ im Laufe der Zeit Millionen von Menschen erreicht, zu einem insgesamt positiveren Verkehrsklima beigetragen und dabei geholfen noch mehr Sicherheit auf deutschen Straßen zu schaffen.

Ursprünglich als Verkehrssicherheitskampagne mit dem Namen „Rücksicht im Straßenverkehr“ mit besonderem Fokus auf Radfahrer konzipiert, bezieht die Kampagne dieses Jahr verstärkt Fußgänger und Autofahrer innerhalb Berlins mit ein, damit ein friedliches Miteinander schneller erkennbar wird; aus diesem Grund wurde die blaue Rücksicht-Dose von neuen Kampagnenmotiven abgelöst. Unter dem Motto „Berlin-nimmt-Rücksicht“ thematisiert die neue illustrative Bildsprache den allgegenwärtigen Egoismus auf deutschen Straßen, Fahrrad- und Fußgängerwegen: Mittels eines überdimensionierten ICH-Logos, das regelverletzendes Verhalten in Gefahrensituationen aufzeigt, wird eine stärkere Selbstreflexion der Verkehrsteilnehmer über das eigene Verhalten erreicht. Ziel der Maßnahme ist die langfristige Sensibilisierung des Bewusstseins der Bürgerinnen und Bürger für einen rücksichts- und respektvolleren Umgang im täglichen Miteinander innerhalb des Berliner Straßenverkehrs.

Die bisherigen Erfolge können sich also sehen lassen. Angesichts der Tatsache, dass aber immer noch Menschen verletzt werden im Straßenverkehr, muss weiter an die Verkehrsteilnehmer appelliert werden, dass eine Verhaltensänderung geschehen muss. Dabei soll der Hebel ganz gezielt bei jedem Verkehrsteilnehmer selbst angelegt werden, um die Rücksicht im Straßenverkehr in Berlin zu optimieren. Denn neben allen vorherrschenden technischen und verkehrsplanerischen Optionen beginnt der Prozess eines auskömmlichen Miteinanders im Straßenverkehr zunächst in den Köpfen der Verkehrsteilnehmer in Berlin.

 

Wir bedanken uns bei unseren Partnern